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Hangar II

Der Hangar für meine WINGS OF WAR-Flugzeuge ist gefunden! Nach längerer Suche, welcher IKEA im Einzugsbereich das von mir gesuchte Behältnis STRIKT vorrätig hat, hatte ich in Koblenz Glück -- für meine German Empire-Staffel mußte es natürlich Richthofen-Rot sein.

-------[Diese Woche Dienstag war ich nun in Koblenz, weil ich meinen WINGS OF WAR-Duellanten BB zum Fußballspiel TuS Koblenz gegen Borussia Dortmund (1:1) begleitet habe. Während BB dem teuren BVB-Torjäger Lucas Barrios bei seinem ersten und einzigen Tor zujubelte, erstand ich STRIKT in Richthofen-Rot und Barker-Grün. Für BB habe ich auch gleich eine Box mitgenommen, weil er seine Flugzeuge bisher noch in den Originalverpackungen lagert. Seinen Hangar werde ich als nächstes bauen.]-------

Gestern besorgte ich mir dann schwarze und weiße selbstklebende Farbfolie, um den Deckel meiner Red Box zu gestalten. Das fertige Ergebnis gibt es hier zu bewundern.

Auf dem folgenden Bild ist zu sehen, daß noch für eine weitere Lage Schaumstoff Platz ist. Das ist so beabsichtigt, so bleibt mir noch genug Raum für weitere Flugzeugmodelle.

Wundert euch nicht über den Magenta-Ton der Box, ihre Farbe ist wirklich ein schönes, dunkles Rot.

Auf den letzten beiden Photos kann man erkennen, daß zwischen den Schaumstoffplatten und dem Innenrand der Box noch Spielraum ist. Das ist auch gut so, denn zum einen muß man die Platten ja heraus nehmen können, zum anderen werde ich ihn nutzen und aus schwarzem Karton einen Abstandhalter einfügen. In diesem Karton werde ich dann Dinge wie Spielanleitung, Spielbretter und anderes Papiermaterial unterbringen.

Was den eventuellen Transport meiner Red Box angeht, so muß ich feststellen, sie ist sehr stabil und gut zu handhaben. Sie wird also nicht ausschließlich dekorativen Zwecken dienen.

Wenn ich die Seitenfächer aus Karton gemacht habe, werde ich ein letztes Bild der fertigen Red Box veröffentlichen. Sobald dann die Green Box für BB -- natürlich mit dem Hoheitszeichen der Sopwith Camel des William George Barker -- gebaut ist, gibt es auch davon hier ein nettes Photo.

Glück ab!
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Hangar I

Endlich! Meine WINGS OF WAR-Staffeln sind komplett. Seit heute habe ich alle bisher erschienenen Flugzeugmodelle des German Empire bzw. k.u.k. -- 18 schick bemalte Miniaturen, die nur darauf warten, ein passendes Zuhause zu erhalten.

Zu diesem Zweck habe ich mir von Feldherr Raster Schaumstoff (60mm) besorgt. Mein Ziel war es, nicht nur die Modelle sicher unter zu bringen, sondern auch das Zubehör: alle Arten von Karten, die Lineale und Spielmarken, die Flugzeugbasen und die Stäbchen für die Höhenstufen. (Die Spielbretter und das Regelheft werden auch noch Platz finden.)

Ich war positiv überrascht, wie leicht sich die Schaumstoffquader aus dem vorgestanzten Material lösen lassen. Besonders begeistert war ich allerdings, als ich feststellte, wie perfekt die Flugzeugmodelle in die freigelegten Schaumstofffächer passen! Das gleiche gilt für das übrige Spielmaterial, das sich nach einer Weile geduldiger Puzzlearbeit gut in zwei der drei Schaumstofflagen unterbringen ließ.


Für die Karten, die Stäbchen und die Lineale ist es übrigens sinnvoll, die heraus getrennten Quader aufzubewahren. Karten, Stäbchen und Lineale würden auf den Boden des 60mm-Schaumstoffblocks heruntersinken, wenn sie keinen Halt hätten. So habe ich die Quader entsprechend zurecht geschnitten, daß z.B. die Karten mit der Oberkante des Schaumstoffblock abschließen, wenn sie in ihren Fächern liegen. Ähnlich verfuhr ich mit den Linealen.

-------[Quader. Wenn ich das Wort lese, muß ich immer an den Mathematikunterricht bzw. das Fach Technisches Zeichnen denken, die ich von der 8. bis zur 10. Klasse hatte. Mein damaliger Lehrer nannte diesen geometrischen Körper immer "rechtwinkliges Parallelepiped" -- ein wahrer Zungenbrecher, vor allem aber ein Quell diverser pubertärer Wortneuschöpfungen...]-------

Was das Behältnis für die Blöcke angeht, so hatte ich mir eine geräumige Militärarzttasche besorgt. Das gute Stück stammt aus den 1910er Jahren und paßt äußerlich wunderbar zu den Flugzeugmodellen. Leider hatte ich mich bei dem Innenmaßen der Tasche ein wenig verschätzt. Es passen nur zwei der drei Schaumstoffblöcke hinein. Also habe ich mir eine andere Lösung ausgedacht. Dazu aber an anderer Stelle mehr, denn noch ist diese nicht endgültig entschieden. Vielleicht fällt mir noch etwas besseres ein.
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Explosives Duell

Gestern Abend sollte es so weit sein: Mein guter Freund BB und ich wollten für unsere WINGS OF WAR-Duelle endlich die Höhenstufen-Regeln ausprobieren und einführen. Zum Aufwärmen entschieden wir uns für ein simples 2vs2. BB stellte seine neu erworbenen Maschinen vor -- beides Flugzeuge der Entente. Die französische Nieuport 17 mit Charles Nungesser als Piloten (Manöverdeck: I, Schadendeck: A, Schadenpunkte: 12) und die amerikanische AIRCO D.H.4 der American Expeditionary Force (Manöverdeck: H, Schadendeck: A/A, Schadenpunkte: 15).


I
ch entschied mich für meine beiden bewährten
Fokker D.VII (im Vordergrund unscharf zu sehen) mit Ernst Udet und Hermann Göring als Piloten (beide Manöverdeck: L, Schadendeck: A, Schadenpunkte: 16).

Nachdem wir verdeckt unsere Startpositionen ermittelt hatten, starteten wir mit brummenden Motoren Richtung Feindesland. Als wir uns in der Mitte des Niemandslands trafen, flogen Göring bereits die ersten Kugeln Nungessers um die Ohren; genauer gesagt beharkte der rückwärtige Copilot mein weißes Flugzeug mit einer ordentlichen Salve. Die ersten beiden Treffer säbelten mir sieben Punkte Schaden durch die Bespannung. Ich sah schon die frisch überholte Fokker das Segeltuch streichen...

Göring setzte zu einer scharfen Rechtskurve an und hatte Nungesser im Fadenkreuz -- genau in der Kernschußweite! BB zog zwei A-Schadenkarten. BÄM! Die Maschine explodierte, und Trümmer trudelten in die Tiefe. Acht Schadenkarten (eine für Udet (0 Schaden), sieben für Göring (13 Schaden)) später unterläuft Udet ein tragischer Flugfehler.

-------[Ich habe zwei Manöverkarten in der falschen Reihenfolge abgelegt: anstatt Immelmann, Gleitflug, kurze Linkskurve (Stall) legte ich Gleitflug, Immelmann, Linkskurve (Stall)...]-------

Damit war Udets Schicksal besiegelt. Göring traf aber nach einem erfolgreichen Immelmann frontal auf die AIRCO D.H.4. BB zog zwei A-Schadenkarten. WÄM! BÄM! Die Maschine verging in einem Feuerball, und wieder trudelten Trümmer in die Tiefe. Leider trudelte damit auch BBs Stimmung unbarmherzig in widrige Witterung. Der Vollblut-Ökonom hatte ohnehin bereits einen stressigen Tag (u.a. Klausurenkorrekturen, Baulärm im Haus) mit zermürbenden Zwischenfällen (bei denen er z.B. einen Seitenspiegel an einem parkenden Auto abfuhr) hinter sich. Nach dem Desaster mit den beiden Explosionen (das A-Schadendeck enthält 70 Karten, davon sind zwei Explosionen!) konnte ich BB nicht mehr dazu bringen, sich unserem eigentlichen Ziel des Abends zuzuwenden. Mein frisch gemahlener und traditionell gebrühter Espresso befeuerte nur noch BBs (verzweifelten und ergebnislosen) Versuch, die 'tödlichen' Zufallstreffer zu erklären, anstatt die durch das Koffein geweckte Restenergie im Luftkampf mit Höhenstufen-Regeln zu verpulvern. Nach etwa einer Stunde einigten wir uns darauf, daß die Chance, nach insgesamt 14 gezogenen A-Schadenkarten erneut eine der beiden Explosionskarten zu ziehen, bei 3% (BBs Schätzung) oder 5% (meine Schätzung) liegen muß. BB nahm sich die genauere Errechnung als Hausaufgabe mit ins Wochenende. An eine Fortsetzung unseres WINGS OF WAR-Abends war nicht zu denken.

-------[Ach ja, zu Anfang des Abends brach BB beim Auspacken seiner SPAD XIII mit Francesco Baracca (Italien) das Fahrwerk ab. Ich konnte es zum Glück wieder ankleben, aber damit war für BB der Abend schon unter einem schlechten Omen begonnen...]-------

Mit den Gedanken bei
Émile Borel und der Stochastik verabschiedete sich BB in den noch jungen Abend. Ich beseitigte traurig die Trümmer, leerte ein weiteres Radler und widmete mich dem Apfelstrudel, den meine Frau in der Zwischenzeit gebacken hatte.

Als Gutenachtgeschichte lief in der ARD der alte Michael Curtiz-Film "Helden der Lüfte" ("Captains of the Clouds", USA 1942). Treffend, oder?

Glück ab!
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Der Weltenschieber

der weltenschieber ist tot!
Es lebe der weltenschieber!

Schon lange hege ich den Gedanken, einen Blog zu meinen unterschiedlichen 'Spielereien' zu führen. In den letzten Jahren bekamen meine Mitspieler immer wieder laaaaange Emails mit vorbereitenden Texten oder Zusammenfassungen, wenn sie mal einen Spielabend versäumt hatten.

-------[Falls ihr nun vorauseilend frohlockt, irrt ihr -- leider. Ich wechsle nicht das Medium, ich vergrößere nur die Bandbreite meiner Kommunikation. Kritischer Treffer. Natürliche 20.]-------

Nachdem der ursprüngliche Besitzer und Initiator des weltenschieber-Blogs Anfang Juni seine Rastlosigkeit bekundete und die digitalen Blog-Welten hinter sich ließ, habe ich mich am letzten Wochenende während einer D&D4E-Runde entschlossen, diesen Blog zu übernehmen und weiter zu führen.

-------["Raider heißt jetzt Twix ...sonst ändert sich nix."]--------

Zur Zeit spiele ich in einer D&D4E- und einer WRAITH RECON-Runde mit. Es gibt noch eine WARHAMMER FANTASY-Gruppe, die in der The Enemy Within-Kampagne steckt, aber zur Zeit auf Eis liegt. Ich selbst leite die 7G-Kampagne im DSA4-System. Außerdem habe ich eine seit vielen Monaten offene 'Doppelfolge' im STAR TREK-Rollenspiel-Universum -- Doppelfolge aus zwei Gründen: 1. Weil die Vorlage für das Rollenspiel nun mal eine Fernsehserie ist und 2. weil das Abenteuer als "One-Shot Of The Month" gedacht war.

Weiterhin spiele ich mittlerweile regelmäßig WINGS OF WAR -- nachdem ich einen sehr guten Freund begeistern konnte und er gleich auf den Grundkonflikt British Empire vs. German Empire ansprang, liefern wir uns seit dem heiße Dogfights.

-------[Ratatatatataa.]-------

Für meine Flugzeugmodelle baue ich gerade einen Aufbewahrungsbehälter. Dazu aber später mehr. Außerdem habe ich noch ein weiteres Projekt, das ich zur Zeit verfolge: ich baue ein digitales Spielbrett aus einem großen LCD-Fernseher. Aber auch dazu später mehr.

Ansonsten lasse ich mich für viele Rollen-, Brett- oder auch Computerspiele hinreißen, die mir auch nur annähernd interessant erscheinen. Ab und an tröpfelt aus meiner Feder auch mal eine Rezension für Ringbote. Hätte der Tag 36 Stunden, wäre ich damit aber nicht fleißiger. Wahrscheinlich würde ich noch viel mehr lesen.

-------[Soeben habe ich die Famous Five-Reihe bzw. die Fünf Freunde-Reihe von Enid Blyton komplett zu Ende gelesen. Ich habe mir immer einen Band auf Englisch vorgenommen, danach die ursprüngliche deutsche Übersetzung. Wußtet ihr, daß Blyton die Reihe bereits 1942 begann und mit Band 21 im Jahr 1962 endete? Spannend auch, daß erst nach dem 2. Weltkrieg (1953 der erste Band) die deutschen Übersetzungen heraus kamen. Die Neuübersetzungen von Ende der 1990er Jahre finde ich übrigens unerträglich.]-------

Momentan liegen "Sara" von Stephen King und "Die weiße Pest" von Frank Herbert auf meinem Nachttisch. Den King-Roman lese ich zum ersten Mal, den Herbert lese ich aus nostalgischen Gründen zum zweiten Mal. Meine Erstausgabe von Herberts Roman hat sich erstaunlich gut gehalten; als ich sie 1984 kaufte, hatte mich das Buch so sehr gefesselt, daß ich das neu entdeckte DSA und meine Perry Rhodan-Silberbände für ein paar Tage völlig vergaß.

Nun. Die Welten schieben sich ineinander -- sie driften. Und ich treibe mit. Wer ein Stück mit mir driften will, ist herzlich eingeladen.

Willkommen in meinen Welten!
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