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[TV-Tip] Naica – Höhle der Riesen-Kristalle


(Das Bild stammt von der offiziellen Website des
Naica-Projektes.)


Bereits letzte Woche, am Samstag den 06. März 2010, strahlte arte eine Dokumentation über eine spektakuläre Höhle im Norden Mexikos aus. Dieser französische Dokumentarfilm von Ruben Kornfeld wird glücklicherweise wiederholt, so dass ich meinen Leserinnen und Lesern unbedingt empfehlen kann, sich diesen anzusehen!

Die Wiederholungstermine sind:
16.03.2010 um 00:55 Uhr und
25.03.2010 um 14:45 Uhr.

Die Dokumentation kann übrigens auch noch online abgerufen werden, allerdings ist sie dort zum Zeitpunkt, da ich diesen Artikel schreibe, nur noch für knapp 20 Stunden verfügbar. Der Film ist übrigens 86 Minuten lang und wird in HD und 16:9 ausgestrahlt.

Der offizielle Pressetext zum Film:

Naica - Höhle der Riesen-Kristalle

Im Bergbaugebiet des nordmexikanischen Bundesstaates Chihuahua wurden nahe der Stadt Naica im Jahr 2000 mehrere Höhlen mit riesigen Kristallen aus Marienglas beziehungsweise Selenit gefunden. Diese Gipsart besitzt einen besonders hohen Reinheitsgrad. Die bei Naica entdeckten Kristalle sind die bislang größten natürlich gewachsenen Selenitkristalle der Welt und erreichen eine Länge von bis zu 14 Metern und ein Gewicht von bis zu 50 Tonnen. Naica ist eine abgelegene Bergbaustadt im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Seit 1900 werden in der Region in großem Maßstab Gold, Silber, Blei, Zink, Kupfer, Schwermetalle Wolfram oder das silbrig-weißglänzende Metall Molybdän gefördert. Im Jahr 2000 wurden bei Erkundungsarbeiten in einer Tiefe von 300 Metern zufällig mehrere Höhlen mit riesigen Kristallen aus Marienglas, auch Selenit genannt, entdeckt. Selenit ist eine Gips-Varietät. In einer dieser Höhlen befindet sich der größte bekannte Kristall der Welt.

Das Naturwunder ist in einem Milieu von fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit und fast plus 50 Grad Celsius entstanden. Diese Bedingungen machen den Aufenthalt für Menschen in der Höhle extrem anstrengend und schwierig.

Der Dokumentarfilm zeigt, was bisher über das fast unwirkliche Phänomen bekannt ist, und geht den Fragen nach, welche Bedeutung die Entdeckung der Höhle hat und welche Zukunft sie haben wird.

Wer noch mehr zu diesem faszinierenden Naturphänomen erfahren will, dass wir eher aus einem Roman wie Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1874) von Jules Verne oder aus dem weniger geschätzten
Film von Jon Amiel The Core - Der innere Kern kennen, sollte sich zunächst einmal auf Wikipedia umsehen. Natürlich ist auch die offizielle Website des Naica-Projektes sehr zu empfehlen. Einen interessanten deutschsprachigen Artikel findet man auf einer National Geographic-Seite, die auch ein paar beeindruckende Bilder enthält. Persönlich sehr angesprochen hat mich die BBC-Dokumentation How Earth Made Us des 30 Jahre jungen Paul Williams, die diesen Januar auf BBC2 lief. Der Filmemacher, Photograph, Abenteurer und Naturforscher berichtet in seinem Blog eindringlich und mit vielen Bildern von den Dreharbeiten in dem mexikanischen Naica-Komplex. Auf seiner Website ist auch eine kleine Vorschau auf diese BBC-Dokumentation abgelegt.

Lasst euch verzaubern von diesem einzigartigen natürlichen Phänomen und vielleicht anregen für unser gemeinsames Hobby Rollenspiel.
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[TV-Tip] Doku Shanghai 1920er und 1930er


In der Reihe "Geschichte am Mittwoch" zeigt arte heute Abend, am Mittwoch, 25. November 2009 um 21.00 Uhr die Dokumentation Wilde Zeiten in Shanghai.


Wilde Zeiten in Shanghai
(Frankreich, 2008, 83 min)
Regie: Anne Riegel, Olivier Horn
Stereo, 16:9, HD

Pressetext:

Bereits in den 30er Jahren ist Shanghai eine Weltstadt. Der Film zeichnet ein anschauliches Bild der chinesischen Metropole, die während dieser Zeit dem amerikanischen Chicago der Prohibitionszeit ähnelt. Mit Hilfe von zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial sowie Ausschnitten von Spielfilmen porträtiert der Dokumentarfilm eine von Verbrechen und Korruption beherrschte Stadt, die aber auch als Wiege des Kommunismus in China gilt.

Shanghai in den 30er Jahren: Geld, Korruption, Glücksspiel, Prostitution, Drogenhandel und Abenteurertum bestimmen das Leben in der chinesischen Hafenstadt. Händler und Bankiers sind die Drahtzieher. Den Opiumhandel kontrollieren die chinesischen Triaden, deren Einfluss so weit reicht, dass sie Häuser in den ausländischen Konzessionen -- den unter dem Recht des jeweiligen Auslandes stehenden Regionen -- besitzen.

Anfang 1932 bricht der erste japanisch-chinesische Krieg aus, bei dem es zur ersten Schlacht um Shanghai kommt. Der Westen fühlt sich durch die weiter gewachsene Stärke der Triaden bedroht. Und der von Japan ausgelöste Krieg erweist sich als Vorspiel zu einer Neuordnung der Machtverhältnisse.

Während des Krieges kehrt der französische Auslandskorrespondent Albert Londres, der bereits 1924 in Shanghai gearbeitet hat, in die Stadt zurück und berichtet über die Lage in Shanghai. Er schreibt dort eine Reportage, die leider nie in einer Zeitung erscheint, da der Dampfer, mit dem sich Londres auf der Heimfahrt nach Frankreich befindet, ausbrennt und der Albert Londres wie auch sein Text den Flammen zum Opfer fallen.

Anhand von Spielfilmauszügen, Zeitungsartikeln, Polizeiberichten, Diplomatenbriefen, Texten des bekannten französischen Reporters Albert Londres und Spaziergängen im heutigen Shanghai zeichnet der Dokumentarfilm das Porträt einer Welt, die im Westen nach wie vor zahlreiche Menschen fasziniert.
Die Sendung wird natürlich wiederholt. Hier die Termine: 30.11.2009 um 01.30 Uhr und 10.12.2009 um 03.00 Uhr
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