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[TV-Tip] Doku Shanghai 1920er und 1930er


In der Reihe "Geschichte am Mittwoch" zeigt arte heute Abend, am Mittwoch, 25. November 2009 um 21.00 Uhr die Dokumentation Wilde Zeiten in Shanghai.


Wilde Zeiten in Shanghai
(Frankreich, 2008, 83 min)
Regie: Anne Riegel, Olivier Horn
Stereo, 16:9, HD

Pressetext:

Bereits in den 30er Jahren ist Shanghai eine Weltstadt. Der Film zeichnet ein anschauliches Bild der chinesischen Metropole, die während dieser Zeit dem amerikanischen Chicago der Prohibitionszeit ähnelt. Mit Hilfe von zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial sowie Ausschnitten von Spielfilmen porträtiert der Dokumentarfilm eine von Verbrechen und Korruption beherrschte Stadt, die aber auch als Wiege des Kommunismus in China gilt.

Shanghai in den 30er Jahren: Geld, Korruption, Glücksspiel, Prostitution, Drogenhandel und Abenteurertum bestimmen das Leben in der chinesischen Hafenstadt. Händler und Bankiers sind die Drahtzieher. Den Opiumhandel kontrollieren die chinesischen Triaden, deren Einfluss so weit reicht, dass sie Häuser in den ausländischen Konzessionen -- den unter dem Recht des jeweiligen Auslandes stehenden Regionen -- besitzen.

Anfang 1932 bricht der erste japanisch-chinesische Krieg aus, bei dem es zur ersten Schlacht um Shanghai kommt. Der Westen fühlt sich durch die weiter gewachsene Stärke der Triaden bedroht. Und der von Japan ausgelöste Krieg erweist sich als Vorspiel zu einer Neuordnung der Machtverhältnisse.

Während des Krieges kehrt der französische Auslandskorrespondent Albert Londres, der bereits 1924 in Shanghai gearbeitet hat, in die Stadt zurück und berichtet über die Lage in Shanghai. Er schreibt dort eine Reportage, die leider nie in einer Zeitung erscheint, da der Dampfer, mit dem sich Londres auf der Heimfahrt nach Frankreich befindet, ausbrennt und der Albert Londres wie auch sein Text den Flammen zum Opfer fallen.

Anhand von Spielfilmauszügen, Zeitungsartikeln, Polizeiberichten, Diplomatenbriefen, Texten des bekannten französischen Reporters Albert Londres und Spaziergängen im heutigen Shanghai zeichnet der Dokumentarfilm das Porträt einer Welt, die im Westen nach wie vor zahlreiche Menschen fasziniert.
Die Sendung wird natürlich wiederholt. Hier die Termine: 30.11.2009 um 01.30 Uhr und 10.12.2009 um 03.00 Uhr
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Uchronia: White Christmas -- Einstimmung


Die Charakterauswahl ist nun abgeschlossen, und die Rohlinge für die Dog Tags sind bestellt. Unser Spieltermin ist sehr wahrscheinlich der 11. Dezember. (Es fehlen noch zwei Rückmeldungen.)


Bevor sich der Monat November dem Ende neigt, bekommen meine Mitspieler jeweils für ihre gewählten Charaktere noch ein paar spezifische Informationen. Zur Einstimmung würde ich ja sehr gerne mit allen The Deer Hunter (UK/USA 1978) [deutscher Titel: Die durch die Hölle gehen] vor dem One-Shot anschauen. Ich fürchte nur, dass wir dies aus Zeitgründen nicht schaffen werden. Um dennoch einen kurzen Einblick in die Verfassung der Charaktere zu bekommen, lasse ich hier die Figuren selbst sprechen. Sie schildern prägende Erlebnisse, und Erinnerungen, die zeitlich vor dem Start des One-Shots liegen.




Auch in diesen Texten sind wieder kleine Hinweise und Links versteckt, die sozusagen das Spiel im Spiel oder das Spiel vor dem Spiel möglich machen sollen. Die Leser bzw. Spieler erfahren ein wenig über die Vergangenheit der Figuren und können so ihre eigene Geschichte anpassen, entwickeln oder fortspinnen. Es klingt vielleicht ein wenig aufwendig für nur einen Spieleabend, doch glaube und hoffe ich, dass somit eine gute Basis für ein intensives Rollenspiel gelegt ist.

Einige Passagen in den Texten sind recht drastisch oder weisen eine rassistische Wortwahl auf. Dieser Umstand ist der Tatsache geschuldet, dass die Texte die Figuren und deren Meinungen und Haltungen widerspiegeln sollen. Nicht aber die des Autors. Darum distanziere ich mich ganz klar von diesen Aussagen. Ich habe mich beim Verfassen übrigens stark an Originalprotokollen traumatisierter Vietnamveteranen orientiert, was dazu führt, dass die Texte sehr authentisch sind. Im One-Shot selbst werden Nichtspielercharaktere auftauchen, die zum Teil mit dramatischeren Situationen konfrontiert waren und im Spiel entsprechend interagieren werden. Da das Basic Role-Playing-System unsere Regelgrundlage darstellen wird, spielt natürlich die "geistige Stabilität" als Wert eine Rolle, wie wir es vor allem aus CTHULHU kennen. Ob und wie es mir gelingen wird, meinen Mitspielern "das Gruseln zu lehren", wird im Dezember dann hier zu lesen sein.

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